Da machst du morgens die Jalousien auf und glaubst deinen Augen kaum… nach einer Woche wolkenlosem Himmel hat man fast vergessen, was das ist: eine Wolke.

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Und windig ist es auch noch. Brrrr… Es ist wie immer: der Mensch will DAS, was ihm gerade nicht geboten wird. Kurzzeitig überlege ich, ob ich überhaupt Lust auf Schwimmen habe. Doch das lasse ich mir natürlich nicht durchgehen und so wird es wohl ein etwas verspäteter, dabei aber vergnüglicher Strandvormittag. Schließlich genieße ich ja die unruhige See noch mehr als die Spiegelfläche: es gibt ordentlich was zu tun beim Schwimmen und es schaukelt auch fein.

Beim Rückenschwimmen tolle Farben über mir, DIE allerdings kann ich nicht fotografieren – meine Kamera ist nicht wasserdicht –  die müsst ihr euch einfach vorstellen: dicke Zuckerwatte-Wolken, weiß mit dunkelgrau darin vor tiefblauem Hintergrund… wahnsinnige 3D-Effekte :-)))

Das Nachmittagsschwimmen fand dann wetterbedingt unterhalb der Kirche Agios Nikolaios statt.

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Dort ist es zwar noch exponierter, was den Wind betrifft, aber interessanter für Fotos.

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Die Touristen an der Plaka auf ihren Liegen sind nur bedingt fotogen.

Bin extra spät aufgebrochen, um zu Sonnenuntergang vor Ort zu sein. Brrrrrrr… hatte allerdings, eingelullt durch die bisherige unbarmherzige Hitze, vergessen, die warme Jacke mitzunehmen und so bibberte ich nach dem Schwimmen schnell so sehr, dass ich in Rekordzeit auf den Hügel rannte.

Dort – eingemummt, mit dem Wein auf dem Tisch und erstmals völlig ohne Mücken – war der Sonnenuntergang dann wieder gemütlich.

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Das passiert mir aber kein zweites Mal… ich weiß doch, wie das Wetter Mitte September hier gewöhnlich ist. So was Dummes – hoffentlich habe ich mir keinen Schnupfen eingefangen mit dem Leichtsinn.