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Ich bin euch noch die Weitererzählung über meinen Pfingstausflug nach Edinburgh schuldig. Also frisch voran.

Nach einem ersten Stadtbummel mit viel positivem Herzklopfen wegen des glücklichen Hiersein holte ich mein Köfferchen aus der Aufbewahrung im Baxter Hostel ab und zog es tapfer die Princes Street hinter mir her. Die gebuchte Ferienwohnung lag hinter dem Calton Hill und da ich noch eine Stunde Zeit hatte, hielt ich es für eine gute Idee, dem schönen Hügel gleich einen ersten Besuch abzustatten. Weiterlesen

Endlich: zu Pfingsten konnte ich mich zum ersten meiner vier Schottland-Ausflüge in diesem Jahr aufmachen. Den Freitag davor freigenommen, so dass ich Donnerstagabend nach der Arbeit losfliegen konnte. Dank der praktischen Easyjet-Verbindung München-Edinburgh ist der Wochenendausflug inzwischen so einfach wie eine Autofahrt z. B. nach Stuttgart. Theoretisch! Weiterlesen

Die langsame, einsame Fahrt durch den epischen Regen auf Süd-Skye und das Ankommen auf Ardnamurchan waren an diesem Julitag 2018 eine logische Kopplung von Zusammengehörendem. Ich liebe die sich von den Hauptreiserouten schlau wegduckende Halbinsel im Westen Schottlands.

Sie ist karg und üppig zugleich, störrisch und lieblich, mit ihren wenigen, schmalen und kurvigen Straßen schon ein bisschen umständlich zugänglich – zumindest besser in slow motion zu fahren. Weiterlesen

Sich von Lewis nach Harris zu begeben, hört sich immer ein bisschen nach Insel-Hopping an.

In der Realität überquert man auf dem verbundenen Island Leòdhas agus na Hearadh ein paar Hügel und ist eine Stunde später im netten Tarbert mit seinem Fährhafen, von dem aus die Fähren nach Uig auf der Isle of Skye abfahren.

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Hm… hat denn hier niemand in der Zwischenzeit etwas schreiben wollen? ICH…? Nein, ich war mit anderem beschäftigt: leben, Abschied nehmen, Familie spüren.

Zwischenzeitlich war ich hin und hergerissen, ob ich diese Seite weiterführen soll. Dann dachte ich: ach lass sie doch einfach mal stehen, ruhen… irgendwann wirst du schon wissen, ob die Sprache wiederkommt, wo du momentan vor allem schweigen möchtest. Drei nah aufeinanderfolgende Abschiede im engsten Familienkreis – davon bleibt man nicht unverändert. Irgendwann wird die Veränderung fester Teil des Ichs und man spürt sie nicht mehr so intensiv. Da bin ich jetzt vielleicht angekommen. Eine Lebenslinie hat Anschluss an andere gefunden. Weiterlesen