Beiträge

Karibik des Nordens

Lewis, Juli 2017. Noch verzückt in Erinnerungen an die letzten drei Tage schwelgend, verabschiedete ich mich am Sonntag nach dem Frühstück von den schwedischen und englischen Tischgesellen.

Den James würde ich am Dienstag noch einmal treffen, denn wie sich rausstellte, haben wir das Rückfahrticket für dieselbe Fähre ab Tarbert. Nett, Jim, dass du mich aber schon in Cnip wieder besuchen kamst :-)

Die Campsite im Nordwesten von Lewis sei die schönste, hatte Helen, die außerordentlich hilfsbereite Lady im „Lathamor“ versprochen.

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Musiksommer 2017 HebCelt Festival

Zum Hebridean Celtic Festival in Stornoway ganz weit draußen im Atlantik auf der Insel Lewis bin ich in diesem Jahr zum zweiten Mal gefahren.

2016 verpasste ich beim Rumbummeln am But of Lewis den Einzug der Lewis Pipe Band und damit die offizielle Eröffnung. Damals versprach ich: „Nun muss ich noch mal herkommen.“ Sein Wort muss man halten. Weiterlesen

Scotland in the sun

Nach dem fulminanten Stuttgarter Auftakt meiner Sommer-Musikreise war ich am Samstagmorgen so aufgekratzt, dass ich trotz der kurzen Nacht bereits vor dem Sonnenaufgang erwachte und deshalb auch gleich Richtung Amsterdam startete, ohne das Frühstück abzuwarten.

Der frühe Vogel… ahnt, dass er später zusätzliche Zeit braucht. Weiterlesen

Hebcelt Festival 2016 – Lewis lebt Musik

Nun habe ich es doch wieder getan: in der Hauptsaison ab nach Schottland. Und doch war diesmal vieles anders.

In die 16-tägige Tour auf die Brexit-Insel hatte ich das Hebridean Celtic Festival auf Lewis eingebaut. Dieses Event war ein lang gehegter Wunsch und als im letzten Winter bekannt wurde, dass Runrig dort spielen würden, war die Entscheidung gefallen. Runrig auf den Hebriden, also zu Hause – das muss einfach ein unvergessliches Erlebnis werden.

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Wie ich nach Tintagel wollte und in Little Switzerland ankam

Teil 9 und Abschluss:  Großbritannien-Autotour Juli/August 2015.

Während wir heute, am letzten Januartag des Jahres 2016, das zweite Mal in diesem Winter zugeschneit wurden und mancher Weg im Ebersberger Forst kurzzeitig wieder Langlauf-Schneehöhe hatte, geht mein Sommer-Urlaubsbericht vom letzten Jahr bei 21°C und schönstem sonnigen Wetter zu Ende.

Was uns zeigen kann, dass es nur ein Fingerschnippen ist von der Vergangenheit in die Gegenwart und von dieser wiederum in die Zukunft. Und all dies tragen wir in uns, solange wir da sind: an winterkalten Tagen zugleich die Wärme des Sommers – beim Feiern schon den Abschied. Das ist die zuweilen schmerzhafte, zuweilen hoffnungsvolle Grundbedingung dieses Daseins.

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