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Hm… hat denn hier niemand in der Zwischenzeit etwas schreiben wollen? ICH…? Nein, ich war mit anderem beschäftigt: leben, Abschied nehmen, Familie spüren.

Zwischenzeitlich war ich hin und hergerissen, ob ich diese Seite weiterführen soll. Dann dachte ich: ach lass sie doch einfach mal stehen, ruhen… irgendwann wirst du schon wissen, ob die Sprache wiederkommt, wo du momentan vor allem schweigen möchtest. Drei nah aufeinanderfolgende Abschiede im engsten Familienkreis – davon bleibt man nicht unverändert. Irgendwann wird die Veränderung fester Teil des Ichs und man spürt sie nicht mehr so intensiv. Da bin ich jetzt vielleicht angekommen. Eine Lebenslinie hat Anschluss an andere gefunden. Weiterlesen

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs einen friedlichen und stimmungsvollen Jahresausklang und ein gutes Jahr 2015. Vor allem Gesundheit, denn dies sei das Wichtigste, pflegt man zu sagen, und auch ich tat dies oft genug.

Nun lernte ich im Herbst eine 69-jährige Dame kennen, die seit 8 Jahren mit einer schweren Krankheit lebt und dennoch ihren Lebensmut behalten hat.

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Über Garas und Bagatelle zurück nach Windhoek – Abenteuer Namibia Teil 8 – Reiseabschluss.

Nicht zu fassen: Es ist Karfreitag, 18. April. Wir sind nun nahezu vier Wochen im südlichen Afrika unterwegs: mit einem nördlichen Halbbogen von Windhoek aus, dann im Westen südwärts mit einigen Abstechern ins Landesinnere.
Immer weiter nach Süden, wo uns schließlich ein Hochwasser führender Grenzfluss die Weiterfahrt nach Südafrika versperrte. Dafür weit nach Osten in die Kalahari – Südafrika und Botswana.

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Teil 7 des Reiseberichts „Abenteuer Namibia“.

Ein Abstecher nach Südafrika war für diese Namibia-Tour geplant – allerdings über die südliche Grenze und nicht über die östliche. Die Kalahari, sich im Osten von Nord nach Süd hinziehend und weit nach Botswana und Südafrika ausdehnend,  lag einfach zu weit von unserer Reiseroute entfernt. Erst als wir am Ende der dritten Reisewoche den Grenzfluss Oranje nicht überqueren konnten, war die Neugierde auf die Kalahari größer als der Stressfaktor angesichts der 800 Kilometer Anreise und der Unwägbarkeiten hinsichtlich der ungeplanten Übernachtungen.

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Nur schwer hatte ich mich von Kanaan trennen können. Und so war es, als wir nach wiederum kurzen 100 km die Farm Tiras erreicht hatten, auch vor allem Ausdruck meiner geistigen Abwesenheit, als ich Nadine fragte: „Und was machen wir nun hier?“
Denn es gibt wirklich nichts an diesem Tagesziel auszusetzen. Es liegt sehr schön in den Tirasbergen. Gemeinsam mit drei anderen Farmen hat sich die Familie Koch 1998 zusammengetan, um das Gebiet in einer funktionierenden Symbiose von extensiver Landwirtschaft und sanftem Tourismus ökologisch zu schützen. Sie gründeten den privaten Tiras Nationalpark.

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