Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs einen friedlichen und stimmungsvollen Jahresausklang und ein gutes Jahr 2015. Vor allem Gesundheit, denn dies sei das Wichtigste, pflegt man zu sagen, und auch ich tat dies oft genug.

Nun lernte ich im Herbst eine 69-jährige Dame kennen, die seit 8 Jahren mit einer schweren Krankheit lebt und dennoch ihren Lebensmut behalten hat.

Eine pragmatisch aufgestellte Frau, die sich nach Therapiemöglichkeiten umschaut, aber nicht jede angebotene ergreift, vielmehr aufmerksam das Verhältnis von Risiko bzw. Einschränkung ihrer jetzigen Lebensqualität und der gebotenen Chance nachfragt. Das lange Gespräch mit ihr, in dem ich deutlich spürte, wie sie trotz der eingeschränkten Gesundheit und der Sorge, wie lange die Chemotherapie die Krankheit im Griff halten wird, ihre Lebenszeit nutzt, viele „Nahziele“ plant und sich daran erfreut, gehörte zu den besten des Jahres. Ich wünsche ihr und uns dennoch Gesundheit, denn zweifellos geht damit alles leichter.

Besonders aber wünsche ich mir und Euch/Ihnen, dass wir die Herausforderungen meistern, offen sind für das Wunderbare, welches das Leben uns schenkt und den Mut, Neues zu entdecken… in der Welt und in uns selbst.

Meine Planungen für 2015 sind ausnahmsweise noch nicht klar umrissen. Lediglich die Schwimm-Auszeit in Griechenland ist bereits gebucht, allerdings lediglich der Flug nach Athen, während das Inselziel diesmal offen ist. Von Piräus kommt man ja überall hin!
Nach Schottland und Island zieht es mich wieder, doch solange der Bardarbunga Magma spuckt, das isländische Hochland deswegen gesperrt ist und jede Menge Schwefeldioxid Luft und Schnee bzw. Wasser belastet, sieht es eher nach einer längeren schottischen Tour aus.

Ein Remake des Afrika-Abenteuers mit Fokus auf die Tierwelt wird es frühestens 2016 geben, wenngleich ich ein bisschen hin- und hergerissen bin und die Erfahrungen dieses Jahres gerne zeitnah vertiefen würde. Schließlich waren es intensive vier Wochen in Namibia, Südafrika, Botswana gewesen. Eine neue Grenzerfahrung für mich: Mit Eintauchen in eine mir völlig fremde Welt, der ich mich durchaus mit viel Respekt und auch Ängsten genähert habe und wo ich erst in den letzten Tagen der 4-Wochen-Tour loslassen und zur gewohnten Unbefangenheit finden konnte. Wenn du bei der Vorbereitung ständig liest, mit welchen Waffen die Reisenden abends in ihr Zelt klettern…, wenn es heißt: halte auf keinen Fall an, wenn Hilfe Suchende am Straßenrand winken, fragst du dich ja schon, auf was du dich da eingelassen hast und ob Afrikas Weite und Schönheit das wert sind. Nun ja: Wer meine Reiseberichte (Stichwort Afrika) gelesen hat, wird sich schnell von der Richtigkeit des Sprichworts überzeugen, wonach nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. Losgehen und selbst erfahren, was passiert und wer bzw. was einem begegnet, heißt die Devise. Verzagtheit hinter sich lassend… erlebend, dass Grenzen oft nur unüberwindlich erscheinen, solange wir sie ehrfürchtig anstarren und nicht auf sie zugehen.

Zum Abschied von diesem Jahr eine kleine „Daqui in Afrika-„Nachlese mit Fotos von Stefan und Nadine, die mich zu Weihnachten damit überraschten.

Regenzeit

Namibia Schlammfahrt

Allein in der Wüste

Allein in der Wueste

In der Lehmpfanne des Deadvleis

Im Dead Vlei 2

Drei und Eins. Im Deadvlei zu fotografieren, bringt manch‘ Surreales hervor. Auf den ersten Block kann ich fast als Oryx durchgehen (siehe auch Bild unten).

Drei und Eins

Zwei und Eins. Hier ein ähnliches Motiv mit den wirklichen Oryxen aus meiner eigenen Sammlung.

Zwei und Eins

Dinner in der Rooiputs Lodge / Kalahari.

Botswana Rooiputs Lodge

Aufwachen im Köcherbaumwald

Koecherbaeume

Sundowner auf Kanaan

Sundowner Fahrt

Gepardenfreundschaft

Gepardenfreundschaft

An der Spitzkoppe

An der Spitzkoppe

Drei am Wendekreis des Steinbocks

Wendekreis des Steinbocks