marillenmarmelade

Letzten Samstag querten bei wunderbarem Wetter hunderte von Schwimmern die 1,5 km schmale Meerenge zwischen Paros und Antiparos. Da kann man angesichts des hiesigen Schmuddelwetters nur neidisch werden.

Dennoch: Es IST Sommer. Denn Sommer ist, wenn ich im Wald Himbeeren vom Strauch essen kann, wenn es Johannis- und Stachelbeeren gibt, die nicht über tausende Kilometer angeflogen wurden, und wenn ich Marillenmarmelade koche. Dieses Jahr habe ich ein neues Rezept erfunden – aus der Not heraus, weil die Hälfte der köstlichen Früchte nicht die nötige Reife hatte: Ich füge Banane für die Süße bei. Und da ich ein Experimentierer bin, habe ich die Marmelade nun schon mit Minze und heute mit Zitronenmelisse gemacht. Das Zeug schmeckt teuflisch gut, weshalb es freilich keine lange Haltbarkeit hat.