Ich finde seine Namenswahl gut. Die Assoziation zum Hl. Franziskus ist sofort da und lässt hoffen.


Und er hat auch mich gesegnet, obwohl ich seiner Kirche nicht angehöre.
Deshalb die besten Wünsche für ihn: Möge dem neuen Papst Franziskus I. die Kraft verliehen sein, das Notwendige zu tun.

Dass er – um seine eigenen Worte aufzugreifen – „vom Ende der Welt“ geholt wurde, muss kein Nachteil sein. Doch kann man von einem 76-jährigen Jesuiten erwarten, dass er des Ignatius‘ Dogma „Ich werde glauben, dass Weiß Schwarz ist, wenn es die Kirche so definiert“, nicht felsenfest verinnerlicht hat?

Davon abgesehen schätze ich die Jesuiten wegen ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit und ihrer Intellektualität. Deshalb glaube ich, sie können auch humorvoll damit umgehen, wenn ich dem heutigen Anlass ein Foto aus dem Temple Wood bei Kilmartin, Schottland zuordne. Einem Steinkreis, 3000 Jahre älter als die christliche Kirche und – wie es heißt – mindestens 1000 Jahre religiös genutzt. Alles ist halt im Wandel, egal wie man daran festhalten mag.

Ich fand es sehr symbolträchtig, dass die Schafe im alten Heiligtum bei Kilmartin weiden dürfen. Der Hl. Franziskus hätte seine Freude.