In der vergangenen Woche habe ich die Galerie-Seite, die mit NextGen Gallery erstellt und mit NextCellent Gallery nach dem großen Bug von 2013 weitergepflegt wurde, samt den einst liebevoll eingepflegten Zusatzinformationen vom Netz genommen und durch eine im Wachsen befindliche neue Galerie-Seite auf der Basis der WordPress-eigenen Galeriefunktion ersetzt.

 

Screenshot Fotogalerie Daqui.de

 

Um viele der verloren gegangenen Informationen ist es mir schade.

Und es war eine Wahnsinnsarbeit.

Warum also das Ganze?

Es ging einfach nicht mehr. Die Website wurde zusehends instabiler. Das verleidete mir jede Ankunft hier im Dashboard. Links in der Navigation die Plugins ohne aktuelles Update zu sehen, regte mich mehr und mehr auf.

Für das NextCellent-Plugin, welches auf NextGen Gallery aufsetzte und die alten Galerien weiterführte, gibt es nun auch schon wieder ein Jahr kein Update mehr. Wohingegend bei WordPress die Entwicklung weitergegangen ist, weitergehen musste! Das erfordern Technik und Sicherheitserfordernisse.

Auf der offiziellen WP-Plugin-Seite finde ich das NextCellent-Plugin momentan gar nicht mehr.
Was womöglich an folgendem liegt: Nutzer berichten über Bugs seit WordPress 4.7. In der WordPress-Community behilft man sich mit geschriebenen Skripten.

Will ich das: Nach jedem WP-Update nach Hilfsmitteln suchen, um die Schwächen eines Plugins auszugleichen? Nein… das Zeug soll einfach funktionieren und nicht zum Inhalt werden!

Es gibt einen weiteren großen Vorteil, wenn ich das WordPress-eigene Tool für die Galerieerstellung benutze: Die Bilder bleiben normale Bestandteile der Mediathek, und ich kann sie auch in Blogartikeln oder für anders zusammengesetzte Galerien benutzen – ohne doppelten Upload also. Vielleicht fehlt das letzte Design-I-Tüpfelchen, aber mal ehrlich: worum geht es hier?

O.k., das Einpflegen noch einmal vorzunehmen, war wirklich nicht lustig, aber ich machte aus der Not eine Tugend: Früher war ich nämlich wenig diszipliniert beim Bilder-Upload… also was Tags und Bezeichnungen betraf. Hauptsache, die Fotos waren auf der Website.
Nun kann ich das ordentlich anpacken und die Bilder außerdem auf eine einheitliche Größe und ladefreundliche Auflösung bringen. Und nicht zuletzt war gleich Gelegenheit, das Konzept nach ein paar Jahren Nutzung zu überdenken – hier habe ich einiges geändert. Ordentlicher Frühjahrsputz also.

Und was soll ich unterm Strich sagen: ich bin heilfroh, dass ich diesen Ärger los bin. Es sind noch ein paar Anpassungen in einzelnen Posts vorzunehmen, wo auf die alten Galerien verlinkt war, und die Anbindung der Post-Bilder Stück für Stück neu vorzunehmen, um Redundanzen zu vermeiden, dann ist das Kapitel nur noch verblassende Erinnerung.

Die neuen Galerien enthalten jeweils maximal 40 Bilder, niemals mehr – das ist mein neues Konzept. Will ich ein neues Bild einwechseln, kommt ein vorhandenes raus.
40 schien mir eine gute Zahl zu sein. Ali Baba und die 40 Räuber :-)

Nein, im Ernst: 30 schienen mir zu wenig, bei 50 langweilt sich doch jeder – also sind 40 in Ordnung. Es gibt nur noch Galerien, sortiert nach Ländern , also keine mehr für Tiere oder Pflanzen. Nur für fotografische Kategorien wie Schwarz-Weiß, Abstrakt oder Makro kann ich mir eigene Galerien vorstellen.

Simplify your life. Geh’n wir fotografieren.