Sonnenuntergang in Oia Santorin

Nach drei erlebnisreichen, schönen Tagen in Oia auf Santorin hat die Heimat mich wieder!

Wie nett … meine Nachbarin wartete schon an der offenen Wohnungstür, um mich zu begrüßen und mir einen Teller Nudelsuppe hinzustellen. Just the right on that hard day :-)


Der süße Hotelbesitzer Yannis nämlich ist gewiss ein toller Musiker, aber das mit dem Taxi-Transfer hat heute morgen überhaupt nicht geklappt. Und wenn die Erfahrung auch sagt: sie kriegen das schon irgendwie hin, die Griechen … bleib locker … liegen die Nerven doch schon mal blank, wenn du anderthalb Stunden vor Abflug noch hoch im Norden der Insel stehst und vom Taxi nix zu sehen ist. Wenn der Fahrer dann mitteilt, er würde nun ein bisschen schneller fahren als gewöhnlich, zuckt die Hand unwillkürlich zum Sicherheitsgurt, ob der auch ordentlich fest sitzt.
Na ja, aber natürlich haben sie dann alles wieder hingekriegt und so sind sie eben.

Nun will ich mal das Fotomaterial überspielen und gucken, was dabei rausgekommen ist. Dann gibt es auch einen zusammenhängenden Bericht und die Ergänzungen in der Naxos-Santorin-Galerie.
Hier schon mal das Abschiedsfoto von gestern Abend.

Leider wurden uns die letzten fünf Minuten des Sonnenuntergangs ein bisschen „gestohlen“. Ich war den gegenüberliegenden Felsen hoch gestiegen, bis am Horizont hinter der Silhouette von Oia das Meer aufblitzte, um feine Reflexionen zu bekommen. War deshalb not amused, dass an diesem Tag die Sonne prosaisch ins Wasser plumste. Das Fotografenleben ist manchmal hart.

Der Platz jedenfalls ist genial. Man braucht ihn auch nicht mit Hunderten zu teilen, wie es an der Festung abendlich der Fall ist.

Oia auf Santorin

Zu Sonnenuntergang sammeln sich nicht nur auf der alten Festungsruine die Touristen – jeder Logenplatz, egal, ob in einer Bar, auf den schmalen Treppen und sogar auf den Hausdächern wird besetzt. Hier wird Fotografieren zur schönsten Nebensache der Welt. Hauptmotiv: ICH vor einem Sonnenuntergang. Ich bin dort nur einmal zum Fotografieren hingegangen –  hatte einfach keine Lust mehr, von fremden Leuten im Befehlston eine Kamera in die Hand gedrückt zu kriegen, um sie abzulichten.

So, jetzt gibt’s erst mal ein anständiges Steak und dann „Rizzoli & Isles“. Zwei Sachen nämlich gingen mir unterwegs ein wenig ab: Mein bequemes Bett und die Krimiserie mit den beiden coolen Powerfrauen. Ansonsten komme ich mir mächtig erholt vor und bin glücklich, die Verletzungen beim vielen Schwimmen und Unterwegssein fast vergessen zu haben.

Ach ja … ich grüße auch noch all‘ die  netten Menschen, die ich in den letzten Tagen kennengelernt habe. Vielleicht guckt Ihr ja ab und an hier rein.

Herzlichst, Eure Daqui